Körperverletzung
GÜNZBURG. In der vergangenen Nacht gegen 21:30 Uhr wurde die Polizeiinspektion Günzburg über eine Körperverletzung in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Maria-Merian-Straße informiert. Demnach geriet ein 23-jähriger türkischer Staatsangehöriger mit einem 25-jährigen türkischen Staatsangehörigen aneinander. Beide Personen wurden bei der körperlichen Auseinandersetzung leicht verletzt. Es wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der genaue Hintergrund des Streites ist bislang noch unklar. (PI Günzburg)
Zahlreiche Verstöße bei Großkontrolle auf der A 7 festgestellt!
FÜSSEN. Am Freitagabend führte die Verkehrspolizeiinspektion Kempten mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Grenzpolizeiinspektion Pfronten, der Bundespolizei, des Zolls und ehrenamtlicher Helfer des THW Füssen eine Großkontrolle auf der A 7 vor dem Grenztunnel in Richtung Österreich durch. Bei den ganzheitlichen Fahrzeugkontrollen wurde besonderes Augenmerk auf die Fahrtüchtigkeit der Fahrzeugführer sowie die Einhaltung der Sozialvorschriften und der Ladungssicherung im Lieferverkehr der Kleinlaster gelegt.
Es wurden insgesamt mehr als 190 Fahrzeuge und mehr als 260 Personen kontrolliert. Bei fünf Fahrzeugführern verlief ein Drogenschnelltest positiv. Die Polizei ordnete Blutentnahmen an und untersagte den betroffenen Fahrzeugführern die Weiterfahrt.
Zudem nahmen die Beamten drei Anzeigen wegen der versuchten Ausfuhr von Betäubungsmitteln und zwei Anzeigen wegen unerlaubten Aufenthalts auf. Darunter war ein moldawischer Staatsangehöriger, der die erlaubte Aufenthaltsdauer im Schengenraum deutlich überschritten hatte. Außerdem brachten die Einsatzkräfte drei waffenrechtliche Verstöße zur Anzeige, unter anderem wegen des Mitführens von Einhandmessern.
Bei den kontrollierten Lieferwagen konnten neben einer Manipulation der Abgasanlage auch mehrere erhebliche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten festgestellt werden. Einen Fahrer sowie dessen polnische Spedition erwartet für die fahrpersonalrechtlichen Verstöße ein Bußgeld von insgesamt rund 12.000 Euro. Mehrere Verkehrsordnungswidrigkeiten, wie mangelnde Kindersicherung, wurden ebenfalls geahndet. (VPI Kempten)
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🚨 Wasserwerfer außer Gefecht: Technische Probleme bei der Polizei vor einsatzreichem Wochenende
Ausgerechnet vor einem Wochenende mit zahlreichen Demonstrationen und Fußballspielen sorgen Berichte über defekte Wasserwerfer bei der Polizei für Aufmerksamkeit. Mehrere Fahrzeuge sollen derzeit nicht einsatzbereit sein. Auch Schwierigkeiten bei der Ersatzteilbeschaffung könnten Reparaturen verzögern.
Für die Sicherheitsbehörden könnte die Situation zu einer zusätzlichen Herausforderung werden. Denn neben angekündigten Demonstrationen stehen bundesweit auch zahlreiche Fußballbegegnungen auf dem Programm. Solche Veranstaltungen erfordern teilweise umfangreiche Polizeieinsätze und eine sorgfältige Planung.
Nach bisherigen Medienberichten befinden sich mehrere Wasserwerfer aufgrund technischer Defekte in Werkstätten. Wie viele Fahrzeuge tatsächlich betroffen sind und in welchen Bundesländern es Einschränkungen gibt, ist bislang nicht eindeutig geklärt.
⚠️ Wie stark ist die Einsatzbereitschaft betroffen?
Wasserwerfer zählen zu den besonderen Einsatzmitteln der Polizei und können bei schweren Ausschreitungen oder zur Durchsetzung polizeilicher Maßnahmen unter strengen rechtlichen Voraussetzungen eingesetzt werden.
Sollten tatsächlich zahlreiche Fahrzeuge gleichzeitig ausfallen, könnte dies die Einsatzplanung erschweren. Ob deshalb zusätzliche Fahrzeuge aus anderen Regionen angefordert werden müssen, ist derzeit offen.
Allerdings verfügt die Polizei neben Wasserwerfern über weitere Einsatzmittel und speziell geschulte Einheiten, um auf unterschiedliche Gefahrenlagen reagieren zu können.
🚔 Entscheidend ist die Vorbereitung
Gerade bei größeren Demonstrationen und Fußballspielen müssen Einsatzleitungen flexibel auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren können. Technische Ausfälle können dabei zusätzliche organisatorische Herausforderungen verursachen.
Ob die gemeldeten Defekte tatsächlich Auswirkungen auf die bevorstehenden Polizeieinsätze haben werden, bleibt abzuwarten.
Symbolfoto | Grundlage: vorliegende Medienberichte, bislang nicht unabhängig verifiziert.
Verkehrsunfall aufgrund medizinischen Notfalls
ILLERTISSEN/A7. Am Donnerstagmorgen kurz vor 07:00 Uhr befuhr ein 31-jähriger deutscher Pkw-Lenker auf dem linken Fahrstreifen die BAB A7 in Richtung Ulm. Während der Fahrt kam es auf Höhe Illertissen zum Auffahrunfall durch einen 71-jährigen deutschen Pkw-Lenker, der hinter dem Geschädigten ebenfalls den linken Fahrstreifen befuhr. Die 63-jährige deutsche Beifahrerin musste den Pkw des 71-jährigen auf den Seitenstreifen lenken, da der Fahrzeugführer während der Fahrt einen medizinischen Notfall erlitt und seinen Pkw nicht mehr kontrolliert steuern konnte. Vor Ort wurde der 71-Jährige auf dem Seitenstreifen vom Rettungsdienst medizinisch betreut, die Freiwilligen Feuerwehren Altenstadt und Illertissen wurden alarmiert und waren vor Ort zur Absicherung der Unfallstelle eingesetzt. Der 31-Jährige erlitt durch den Aufprall leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 71-Jährige wurde ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert, zum Gesundheitszustand gibt es aktuell keine weiteren Erkenntnisse. Es entstand an beiden Pkw Gesamtsachschaden von etwa 20.000 Euro. (APS Memmingen)
Nachtragsmeldung
23-jähriger nach verbotenem Kraftfahrzeugrennen festgenommen!
Allach Untermenzing: Am Donnerstag, 29.10.2026, gegen 23:50 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Deutscher mit Wohnsitz in München mit einem Mercedes Pkw im Bereich der Thea-Knorr-Straße mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Als der 23-Jährige daraufhin durch Polizeibeamte einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte, beschleunigte er und entzog sich der Verkehrskontrolle. Die Polizeibeamten folgten dem Fahrzeug.
Der 23-Jährige fuhr anschließend in eine Tiefgarage und stellte den Pkw auf einem Stellplatz ab. Danach flüchtete er fußläufig. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung durch mehrere Polizeistreifen konnte er schließlich vorläufig festgenommen werden.
Bei dem Tatverdächtigen ergaben sich Hinweise auf eine Alkoholisierung, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden der Pkw und der Führerschein beschlagnahmt und der 23-Jährige nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen wieder entlassen.
Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
31-jähriger Albaner nach versuchten Tötungsdelikt festgenommen!
Wie bereits berichtet, kam es am Mittwoch, 02.09.2026, gegen 01.55 Uhr, in der Münchner Altstadt zu einem Aufeinandertreffen eines 29-jährigen kosovarischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg mit einem zu diesem Zeitpunkt unbekannten Mann.
Dabei wurde der 29-Jährige durch diesen mit einem spitzen Gegenstand im Bereich des Oberkörpers schwer verletzt. Der Täter flüchtete im Anschluss. Der 29-Jährige wurde notoperiert und überlebte.
Die Ermittlungen in dieser Sache wurden durch das Kommissariat 11 übernommen.
Aufgrund der akribisch durchgeführten Ermittlungen konnte hier nun ein Tatverdächtiger identifiziert werden. Bei diesem handelt es sich um einen 31-jährigen albanischen Staatsangehörigen mit einem Wohnsitz in München. Aus diesem Grund beantragte die Staatsanwaltschaft München I einen Haftbefehl u. a. wegen versuchten Totschlags gegen diesen, der in der Folge vom Amtsgericht München erlassen wurde.
Der Tatverdächtige konnte nun am Donnerstag, 29.10.2026, gegen 07:00 Uhr, widerstandslos durch polizeiliche Einsatzkräfte vor seinem Wohnanwesen festgenommen werden. Er befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen in dieser Sache dauern an. Nach aktuellem Ermittlungsstand kannten sich die Tatbeteiligten vorher nicht und der Tathintergrund war wohl ein Streit zwischen den beiden Beteiligten.
Betrunkener Autofahrer versucht zu flüchten
KRUMBACH. Am Freitag, 30.10.2026, gegen 01:20 Uhr, teilte ein Zeuge telefonisch bei der Polizeiinspektion Krumbach mit, dass soeben eine offensichtlich betrunkene Person vor einer Gaststätte mit seinem Pkw losgefahren sei. Eine Streife konnte das Fahrzeug fahrenderweise im Stadtzentrum Krumbach aufnehmen. Nachdem der 31-jährige, rumänische Fahrzeugführer die Polizeistreife bemerkte, beschleunigte er sein Fahrzeug auf über 100 km/h im Stadtgebiet und flüchtete die Burgauer Straße in nördliche Richtung. Anhaltesignale ignorierte er. An der Kreuzung Burgauer Straße / Weiherweg bog der Fahrzeugführer abrupt nach rechts in östliche Richtung ab und flüchtete weiter den Weiherweg stadtauswärts. Kurz vor dem Ortsende prallte er auf einen ordnungsgemäß abgestellten Anhänger. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 22.000 Euro. Der Fahrzeugführer musste durch die Feuerwehr aus seinem Pkw geborgen werden und wurde leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme wurde starker Alkoholgeruch festgestellt. Eine Überprüfung ergab einen Wert von weit über zwei Promille, weshalb eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt wurde. Außerdem war der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenes Kraftfahrzeugrennen und Fahren ohne Fahrerlaubnis. (PI Krumbach)



